Mit dem Film „Zombie“ (im Original: „Dawn of the Dead“) gelang dem US-amerikanischen Regisseur George A. Romero ein Meilenstein im Genre Horrorfilm. Die mit nur sehr geringen finanziellen Mitteln produzierte Fortsetzung des Films „Die Nacht der lebenden Toten“ (im Original: „Night of the living Dead“) avancierte schnell zum Kultfilm unter Liebhabern des Horror-Genres. Noch heute gilt er als Grundstein für die Entwicklung des Subgenres Zombiefilm und wird von zahlreichen Anhängern auf der ganzen Welt geliebt. Aufgrund seiner expliziten Darstellung gewalttätiger Handlungen und einiger deutlicher Gore-Elemente stoß der Film jedoch bei vielen Kinogängern auf Ablehnung und Kritik.
Erfolg des Films
Aus kommerzieller Sicht war der Film in vielerlei Hinsicht ein großer Erfolg. Allein in Deutschland wurde er von mehr als drei Millionen Besuchern im Kino gesehen. Weltweit erzielte er einen Umsatz von rund 55 Millionen US-Dollar.
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Rezeption und Nachwirkung
Aufgrund des großen Erfolgs von „Zombie“ erlebte das Subgenre Zombiefilm einen wahren Aufschwung. Ende der 1970er und in den 1980er Jahren wurden diverse Horrorfilme produziert, die sich der Thematik des Zombies widmen und deutliche Bezüge zu Romeros Erfolgsfilm aufzeigen. Die meisten von ihnen wurden in Europa produziert und hatten allerdings nur mäßigen kommerziellen Erfolg.
Romero selbst produzierte einige Fortsetzungen seiner Zombie-Reihe. So wurde 1985 der weitaus düstere „Dawn of the Dead“ gedreht, der in Europa unter dem Titel „Zombie 2“ erschien. Im Jahr 2005 folgte „Land of the Dead“.
Im Jahr 2004 erschien ein Remake von „Dawn of the Dead“ unter der Regie von Zack Snyder, das jedoch die Handlung des Originals nur zum Teil übernimmt. Im gleichen Jahr entstand zudem mit der britischen Horrokomödie „Shaun of the Dead“ eine liebevolle Hommage an „Zombie“, in der jedoch auch weitere Streifen dieses Subgenres zitiert werden.